It's a van!

Anna und Flo on Tour. 
Im Oktober 2021 haben wir uns einen Van gekauft. Hier erfahrt ihr mehr über Bob's Umbau, unsere Reise und weitere Pläne.

Noch mehr Updates

Falls ihr uns auf unserer Reise unterstützen wollt, könnt ihr das gerne hier tun!

Unsere Kostenübersicht

Unsere Lieblingsstrände

Vorher

Nachher

Unser Bob ist weg!

Ja, es kam alles ganz anders ... aus zwei Wochen wurden sechs und San Vicente fühlte sich schon heimatlich an. Wir waren gerade dabei unsere Weiterreise zu planen, da erhielt Flo die Nachricht, dass er spontan nach Deutschland reisen muss. Wir wussten, dass dieser Fall eintreten würde, aber dass alles so schnell passieren würde, war uns dann doch nicht klar. Kurz mal einen Flug gebucht, ein paar Sachen gepackt und weg ist er. Passend zum Abflug ging es mir dann gesundheitlich gar nicht mehr gut. Die Abwesenheit von Flo habe ich dementsprechend krank in Bob verbracht. Später hatte sich dann herausgestellt, dass mich Corona nach einmal getroffen hatte und der Husten gar nicht mal so einfach zu durchleben war. Also Leute, hier ein kurzer Appell an euch
- stay safe ;-)
Vier Tage später kam Flo nach ewigen An- und Abreisetagen wieder bei uns (Bob und mir) an. Jetzt sollte es aber weiter gehen mit unserer Route Richtung Westen. Bob war schon ganz eingestaubt, da er unseren Stellplatz so gar nicht mehr verlassen hatte.
Aber wie so häufig im Leben haben wir ein wenig falsch gedacht und wurden schnell belehrt und überrascht:
Unser Bobby fährt nicht mehr ... Gerade alles eingerichtet und fahrbereit gemacht. Unser Wochenendziel stand schon fest, aber nein, Bob wollte nicht mehr losfahren. Was folgt, waren viele Telefonate mit dem ADAC, viele helfende Hände vom Campingplatz und Surfcamp und eine Woche im Hotel. Das war zwar viel zu überteuert, doch es hätte alles schlimmer kommen können.
Also warteten wir darauf, dass Bob seinen Urlaub und Reparatur gut übersteht - und ja, das hat er! Es hat sich danach fast so angefühlt, wie nach Hause kommen.

"Bob we love you", das ist jetzt klar.

Nach großem Abschied von alten und neuen Freunden aus unserem SanVi-Aufenthalt sind wir nun seit einer Woche wieder voll unterwegs. Wieder mitten in der Parkplatz- und Surfspotsuche. Zudem ist Flo jetzt Vollzeit eingespannt, was auch in unserem Reisealltag einiges ändert. Aber auch das ist möglich und wenn nicht, dann wird es möglich gemacht. Das haben uns die letzten Wochen auf jeden Fall gedacht.

Neue Videos zu allem, was bei uns so passiert, gibt es übrigens auch auf YOUTUBE.
/ 25.08.2022


Wavelife is pumping!

Und wieder ist so viel Zeit verflogen. Voll mit Wellen, Sand und Sonnenschein. Ich habe das Gefühl, es passiert nicht wirklich viel und doch genug, um es zusammenfassen zu können. Seit fast 3 Wochen sind wir in San Vicente in Nordspanien versunken ... 
Bereits letztes Jahr war ich hier einen Monat im Surfcamp als Yogalehrerin mit im Geschehen dabei. Vor ein paar Tagen kam dann noch meine Freundin hier an, die dieses Jahr diesen Part übernimmt.
 Kurz bevor wir uns hier zwischen Campingplatz und Rinderwiesen eingefunden hatten, haben wir noch Freunde aus Bielefeld getroffen. Irgendwie bereichert es einen schon sehr, wenn man bekannte Gesichter trifft und diese berauschende Zeit zusammen erleben kann. Von italienischer Pizza im Camingstil zu Morgensurf und Sonnenstunden ... so lässt es sich weiterleben.
Zurück gedacht an die letzten Wochen muss ich sagen, klappt alles gut. Bob fühlt sich wohl und macht unsere Reiserouten fleißig mit. Natürlich mit Flo als Offroad-Driver. So richtig hat mich das Fahrfieber nämlich immer noch nicht erreicht ... Denn wer hätte es gedacht, die Straßen sind an Strand und Natur nicht gerade ausgebaut für große Autos (Ironie :-D). Kurz mal ein DANKE an meinen Liebsten, wie toll er das alles macht. 
Ansonsten leben wir von Wellengang zu Wellengang und so langsam zeigt eine Entwicklung auf dem Surfbrett. Vielleicht können wir mal ein paar Aufnahmen zeigen. Unsere Go-Pro hatte sich nämlich bereits beim 1. Mal im Wasser verabschiedet ... RIP in the ocean. 
Morgen heißt es dann "Bye bye San Vi". Wir möchten das Wochenende in den Picos de Europa verbringen und nächste Woche weiter nach Galicia fahren. Dort soll es, sagt man, etwas ruhiger und entspannter zugehen als hier. Die Parkplätze sind hier in der Saison schon gut ausgebaut, aber das hatten wir bereits vermutet. Also wer weiß ... vielleicht sind wir beim nächsten Update bereits im schönen Portugal. 

/ 03.08.2022


35 Tage später ...

Heute vor 5 Wochen sind wir aus NRW losgefahren. Heute vor 35 Tagen haben wir Deutschland verlassen und sind in unser Vollzeitvanlife gestartet. Irgendwie hört es sich nicht sonderlich lange an. Und doch ist so viel passiert, das lässt sich schwer in einen einzigen Text und Worte fassen ...

Über Luxemburg nach Frankreich. Durch den Norden und durch Weinberge sind wir schnell am Meer gestrandet. Und eigentlich ging es dann nur die Küste weiter runter. Von Stellplatz zu Stellplatz. Einen richtigen Plan hatten wir dabei nicht. 
Herausfinden, was am besten funktioniert. Eins kann ich euch sagen, das Internet gehöre nicht dazu ... unseren mobilen Datenrouter hatten wir bereits in Deutschland besorgt. Natürlich haben wir direkt die falsche GB-Karte gekauft, die in keinem Router kompatibel ist. Auch unsere 2. Datendatenkarte, hat nach einer Woche unbegründet den Geist aufgegeben ... ja ja ja ... Auf Reisen wird es nie langweilig und jeden Tag steht eine neue Challenge bevor. Aber genau das ist es, was den Reiz und Begeisterung ausmacht, oder? 
Schwuppsss.... sind wir nach 2 Wochen in Le Pin Sec gelandet und endlich konnte unsere Surf-Season beginnen. Irgendwie geht dann doch alles auf, wie gedacht. Ein bisschen im Surfcamp helfen. Kochen hier und da. Und freundlicherweise sind wir so mit Surfboards und Essen ausgestattet. Well ... so ziehen wieder zwei Wochen vorbei. 
Aber wir wollen weiter. Mehr Meer sehen und Wellen mitnehmen. Also geht es weiter und einen Tag später halten wir unsere eigenen Boards nicht nur in den Händen, sondern lassen uns direkt mal durchwaschen. So gehört sich das. 
Wieder auf Stellplatzsuche und der besten Option am Meer und natürlich kostenfrei ;-). Selbstverständlich haut das in der Sommersaison nicht so hin, wie gewünscht. Aber hey, this is life. 
Kurz mal in die Berge fliehen und durchatmen zwischen Sandkörnern und Meeresrauschen. Kann Leben eigentlich besser sein? Wenn mich jemand heute fragen wird, dann kommt von mir auf jeden Fall ein "Nein". 

Natürlich ist nicht alles so einfach, wie es manchmal scheint. Flo und ich durchleben eine neue Zweisamkeit. Das ist auch oft zu viel und endet in Diskussion und keiner Einigkeit. Aber auch das bringt uns gerade näher und lässt uns wachsen. 

Seit ein paar Tagen sind wir in Spanien unterwegs. Ach Leute, alles geht so schnell ...
So richtig weiß keiner mehr, was gestern war - wieso denn auch. Vielleicht ist das die Zeit, die ich brauch'.

Das Leben im Jetzt und in der Gegenwart. Nicht gestern und nicht morgen. Leben in den Tag.  / 10.07.2022


OMG was ist bitte passiert?!

Leute Leute Leute ... Es ist so verrückt, was aktuell los ist.
Vor 2 1/2 Wochen haben wir früher, als gedacht Berlin verlassen! Gut so, denn jetzt fängt unser Abenteuer erst richtig an. Nachdem wir es uns dann noch einige Tage mit viel Essen bei Familie und Freunden in NRW gut gehen lassen haben, sind wir seit Sonntag unterwegs. Und jetzt heißt es VOLLZEITVANLIFE mit seinen Höhen und Tiefen. Es ist noch nicht mal eine Woche vergangen und wir wissen jetzt schon, dass wir 1. viel zu viel mit haben und 2. Planung meistens nicht aufgeht, wie man es sich vornimmt. Ja ja ja ... wir lernen hier gerade ganz viel Neues jeden Tag.
Unser erstes Ziel ist die Küste Frankreichs gewesen und da sind wir direkt am zweiten Tag angekommen. Eine richtige Route und Plan haben wir nicht und genau das ist irgendwie das Spannende daran.
Aktuell finden wir uns jeden Tag ein wenig mehr ein, denn unser Alltag hat sich komplett gedreht und das ist nicht ganz einfach:

PARKEN
Parkplätze finden, die für Wohnmobile und Campervans frei verfügbar sind und bestenfalls über Frischwasseranlagen verfügen. Aktuell läuft unsere Suche zu 90% über Park4Night. Wir möchten am liebsten kostenfrei draußen stehen. Möchten uns aber nicht komplett begrenzen und werden immer mal wieder Campingplätze mit einbauen. Manchmal lässt es sich aufgrund des Standortes auch gar nicht vermeiden auf einen bezahlbaren Platz auszuweichen. So ist auf jeden Fall unser aktuelles Empfinden in Frankreich. Das Schöne ist, dass auch freie Plätze meistens über Wassermöglichkeiten verfügen.

WASSER
Das ist natürlich super ungewohnt: Mitdenken, wie viel Wasser aus den Wassertanks für was und für wie lange reicht. Unsere Wassertanks müssen ca. alle 3 bis 4 Tage befüllt und Abwassertanks entleert werden.
Wir haben keinen Wasserboiler eingebaut, dass heißt wir kochen und duschen mit kaltem Wasser. Oh yes, let's get strong ;-) .

GAS
Als offizielles Wohnmobil mit Zulassung, kochen wir mit Gas. Das heißt, dass wir in unserer Küche eine Gasflasche mit Gasherd eingebaut haben. Die Flasche muss bei jeder Nutzung korrekt abgesichert sein, sowie an und aus gestellt werden.
Als Absicherung haben wir einen CO-und-Gas-Alarmmelder eingebaut.

STROM
Als autarkes Wohnmobil ziehen wir unseren Strom über unsere eigene Solaranlage auf dem Dach. Das heißt, unsere Batterie läd, wenn wir Sonne haben. Bis jetzt läuft das alles super gut und wir sind grundsätzlich nie mit weniger als 90% unterwegs. Jegliche Anschlüsse und Kabel müssen allerdings entweder über einen separaten Regler angeschlossen werden, oder dürfen nicht mehr als 12V Kapazität haben.

INTERNET
Der ein oder andere fragt sich wahrscheinlich, wie man heutzutage noch ohne Internet überleben und arbeiten soll. Diese Frage haben wir uns auch gestellt. Natürlich sind wir damit nicht allein. Also haben wir bereits vor unserem Reiseantritt einen mobilen Datenrouter von Netgear besorgt. Sogar Antennen zur Signalverstärkung gab es noch dazu. Alles ziemlich geil. Und ... wir haben direkt die falsche Simkarte gekauft, die natürlich nicht für Router funktioniert. Hätten wir mal doch Französisch in der Schule gewählt. Also verbrauchen wir jetzt erst einmal fleißig unser Datenvolumen mit Hotspot. Learn and Try. Oder so ähnlich :-)

EINBRUCH
Es ist leider wahr ... Man hört mittlerweile viele Stories über unschöne Einbrüche in Camper und Van mit Gas und Gewalt. Sicher ist man ja bekanntlich nie. Wir versuchen soweit unser Bestes Wertsachen wegzuschließen, Fenster geschlossen zu halten und für Türen spezielle Riegel zu verschließen.

So und jetzt zu dem Thema, auf das ihr alle gewartet habt:

TOILETTE
Ja, auch wir müssen tagtäglich öfters aufs Klo gehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich zu den Dauerpinklern gehöre. Und ich würde lügen, wenn die aktuelle Umstellung einfach ist. Um nicht auf öffentliche Toiletten und andere Sanitäranlagen angewiesen zu sein, haben wir uns ein Trockenklo von Goldeimer geholt (übrigens alles total simple und nachhaltig zusammen gestellt). Grundsätzlich gibt es für Camper und Wohnmobile verschiedene Methoden. Wir besitzen leider keine Trockentrenntoilette. Das heißt, das alles, was bei uns raus kommt zusammen in einen Behälter fließt und fällt :-))). Geruchsfrei können wir mit spezieller Erde (Kackpulver) oder vereinfacht mit Streu nachhelfen. Goldeimer bietet für den perfekten Gebrauch auch noch weitere natürliche Zusatzartikel an. Das Konzept und Gebrauch geht auf jeden Fall auf. Man muss aber bedenken, dass eine Entleerung mindestens alle zwei Tage passieren sollte. 
Und ja, es ist schon etwas gewöhnungsbedürfig neben seinen Ausscheidungen in einem Raum zu schlafen :-D #sorrynotsorry 
Zum Glück sind wir beide recht schmerzfrei, was das Thema angeht und auch draußen Pinkeln ist für mich, genauso wie Flo (surprise ;-)), überhaupt kein Problem.

Wir sind erst ganz am Anfang unserer Reise und wissen, dass noch viele Herausforderungen kommen werden. Aber auch umso mehr freudige Erlebnisse und Bereicherungen auf uns warten. 

Nachdem wir durch die Weinfelder gefahren und in der Nähe von Le Havre am Meer geschlafen haben, sind wir heute weiter durch die Normandie zu diesem besonderen Mont Sant Michel Schloss. Morgen wollen wir dann noch weiter in den Westen an die Küste. Wir werden sehen, was passiert. Und das ist gut so.
/ 08.06.2022 / unbezahlte Werbung



Wir sind ein Wohnmobil.


Ja, es ist wieder einiges passiert im Hause Vanlife. 
Nachdem unser Innenausbau seit einigen Wochen mehr oder wenig vollbracht war, (ich weigere mich das Wort “fertig” zu verwenden, denn ich denke, dass wir immer wieder etwas umändern und anders strukturieren werden) standen noch ein paar Kleinigkeiten auf der endless To-Do-Liste. 
Okay, Kleinigkeiten ist vielleicht nicht richtig, denn es waren wesentliche Dinge...

 Flo hat sich der ganzen Gasinstallation mit sehr viel Aufwand gewidmet und mit etwas Glück haben wir schlussendlich die Zulassung für unser Gas-Koch-System erhalten. Check. 

Der ein oder andere fragt sich vielleicht, wozu das genau wichtig ist: 
Um eine Wohnmobilzulassung zu erhalten, müssen natürlich einige Kriterien wie ein fester Schlafplatz, eine Sitzecke und auch die Gasanlage eingebaut sein. Grundsätzlich ist es kein Muss seinen Van als Wohnmobil umzubauen. Da Flo und ich aber sehr viel für unsere KFZ-Versicherung zahlen, haben wir uns dazu entschlossen, Bob nach diesen Richtlinien auszubauen. Als zugelassenes Wohnmobil bezahlt man nämlich nur die Hälfte an monatlichen Versicherungskosten (zumindest bei uns) + unsere Inneneinrichtung ist inklusive Inhalt mit versichert. 
Und ja - wir haben es geschafft! 
Auch den finalen Check bei der DEKRA haben wir letzte Woche gemeistert.
Das klingt irgendwie alles so einfach, war aber nochmal ganz schöner Aufwand und mit einigen Kosten verbunden.

Ja ähm … Wir sind verdammt stolz. Aktuell zählen wir die letzten Tage in Berlin und räumen alles, was wir mitnehmen wollen ein. Eine richtige Struktur haben wir noch nicht. Aber ich denke, spätestens nach der 1. Woche Vanlife wissen wir, wo was am meisten Sinn macht.

Das etwas Nervige ist gerade, dass wir schon alles unterbekommen - aber dadurch, dass wir unsere Wohnung auflösen und nicht mehr nach Berlin kommen, sind auch noch einige Sachen dabei, die bei meinen Eltern in NRW bleiben. Also ist es insgesamt viel zu viel und ich sehe nach wie vor nur Chaos in der leeren Wohnung und in Bob … 
Aber nicht mehr lang :-)

Das 1. gemeinsame Wochenende in Bob haben wir übrigens letztens in Rostock verbracht. Wir wissen auf jeden Fall, wer auf welcher Seite schlafen wird. Ich weiß gar nicht, ob ihr das wisst, aber Flo kann mit seinen 1.96 m nicht gerade schlafen und muss sich immer etwas schräg liegen. Theoretisch würden die Maße schon passen, aber durch unsere Holzverkleidung und Dämmung haben wir ca. eine Länge von 1.85m zum schlafen. Wir werden sehen, wie das klappt.

Am Wochenende gibt es noch eine Abschiedsparty und dann sind wir nächste Woche weg weg weg. 
Dann folgen noch einige Tage in der Heimat und wir verwerden noch ein paar weitere Dinge erledigen. Das Holz für unsere Dachterrasse muss noch bearbeitet und befestigt werden und wir benötigen noch etwas mehr Stauraum für unsere Küchenschränke.

Achse und noch was! 
Unser Logo ist heute frisch aus dem Druck angekommen und wird die Tage noch auf Bob platziert. Unsere Instagram-Schriftzüge haben wir schon von einer Freundin erhalten - mega nice!

See you soon from the ocean side / 16.05.2022

Bob ist fertig.

Oder auf dem richtigen Weg es zu werden. 
Die letzten Wochen waren nicht so easy. Es war nass, kalt und der ganze Umbau ging nicht so richtig voran (man muss dazu sagen, für mich ist es 90% Zeitstress). Platzprobleme, Parkprobleme und irgendwie wussten wir nicht so richtig wie und was und wo ... Also haben wir spontan alles an Werkzeug eingepackt und sind für eine Woche nach NRW zu meinen Eltern gereist. Dank Home Office und Ostertagen, war das zum Glück kein großes Umplanen.
 Dorfleben, Ruhe und das beste von allem PLATZ. 

Platz zum Parken, für Werkekleien, Sägearbeiten und alle weiteren Umräumaktionen.
So wendete sich das Blatt ziemlich schnell. Aus kalten Regentagen wurden sonnenreiche Frühlingsgefühle und das Glück war mit uns. 
Flo hat eins nach dem anderen abgemessen, gesägt und eingebaut. Ehrlich gesagt weiß ich schon gar nicht mehr, was wir alles die letzten Tage geschafft haben. Es ist schon etwas magisch, welche Wandlung Bob gerade durchlaufen ist. 
Folgendes ist jetzt fertig:
- Sitzecke mit lasiertem Klapptisch
- Küchenzeile mit Herdplatte
 Wasserpumpsystem und Oma's Emaille Schüssel als Abwaschbecken
- Hängeschränke mit Klappdeckel
- Garage mit Einlegeflächen und Kühlboxschanier
- Radkästenholzverkleidung
- Fußboden
- Holzverkleidung der Türen mit Regalen
- Auspuffhalterungen

Leute, wie mega ist das bitte?!

Wir müssen uns als nächstes um die korrekte Gasanlage kümmern, damit wir dann die Wohnmobilzulassung (die Versicherung kostet dann nur die Hälfte) und TÜV Erneuerung beantragen können. 
Zudem können wir einfach schon anfangen zu dekorieren und anfangen unsere Sachen zu verstauen. Übrigens, wen es noch weiterer interessiert, wir werden unsere Auslandsreisekrankenversicherung jetzt über die "Würzburger" abschließen.

Den Mai nutzen wir dann noch, um alles aus unserer Wohnung los zu werden, zu streichen und eine Abschiedsparty zu geben und dann heißt es am 29.05. BYE BYE Berlin - we won't come back! Ach und noch was ... wir haben jetzt ein Logo :-)
/ 17.04.2022



Es werde Licht.

Was die letzten Wochen geschah:
Es ist wieder einiges passiert im Hause von Anna und Flo. Unser Bob hat seit gestern endlich Strom und wir können ganz autark mit unserer Renogy Solaranlage die Batterie aufladen und unsere Elektronik via USB anschließen.
Ich würde euch gerne im Detail erklären, was wir da wie getan haben, aber ich habe so gar keine Ahnung von Schalkreisen und Plus und Minus und Sicherungen und was man sonst so alles braucht ...
Also wer hier Details zur Installation wissen möchte, der kann sich gerne direkt bei Flo melden ;-)  Er und sein Freund Martin haben so einige Fachgespräche hinter sich und yeyyyy!!!! alles ging gut!
Für uns die die eigene Stromversorgung enorm wichtig, da unser Plan ist auf der Reise weiter remote zu arbeiten und auch wir unsere Vanlife Onlinepräsenz über weitere Kanäle ausbauen wollen.
Hierfür sind wir aktuell noch auf der einfachsten Möglichkeit einer mobilen Internetverbindung. Es gibt tatsächlich Reiserouter, die mit den verschiedenen Ländertarifen aufgeladen werden können. Ein richtiges Gefühl, wie viel wir allerdings mit Onlinemeetings, Livestreams und Videobearbeitung benötigen, haben wir leider noch nicht und dieses Thema ist noch etwas ungeklärt für uns ...

Ein weiteres Verwaltungsthema, was wir bis dato noch nicht final beendet haben, ist die Auswahl der richtigen Auslandsreisekrankenversicherung.  Normalerweise ist diese Versicherung für einen Zeitraum von bis zu 61 Tagen sehr sehr günstig und irgendwie hatten wir uns schon darauf eingestellt hier sehr sparsam zu fahren (Für alle Urlaubsreisenden empfehle ich die HUK24 ;-) ) . Wenn man allerdings bis zu 361 Tage verreisen möchte, werden die Beträge nach Tagen berechnet und es gibt enorme preisliche Unterschiede. Über Stiftung Warentest hatten wir eine sehr gute Möglichkeit uns eine Übersicht erstellen zu lassen. Wenn ihr, wie Flo und ich, aber in verschiedenen Krankenkassen versichert seid, wird das Ganze umso komplizierter und wir sind hier gerade noch in der Findungsphase ...

Aber das ist natürlich nicht unser einziges großes Highlight der letzten Zeit.  Nachdem wir bereits im Februar alles an Fixkosten wie Miete, Strom, Internet und GEZ gekündigt hatten (Hey Leute, immer noch ein geiles Gefühl!!!), war der nächste Schritt bei uns die Möbel und Dinge, die wir nicht verkaufen wollen bzw. schon verkauft haben, und aktuell nicht mehr benötigen, bei meiner Oma unter zu lagen. Also leben wir jetzt ohne Esstisch, ohne Sofa, ohne Sessel und ohne Schränke und sowieso jede Woche mit weniger Kleidung :-) . 

Jetzt aber genug zu Ausräum- und Orgathemen! Denn Bob hat jetzt nicht nur Eigenstrom, sondern auch eine fertige Holzverkleidung der Innenwände und Decke und Dank Verschweißen ist auch alles von unten wieder rostfrei. 

Zudem hat Flo bereits das Holz für unsere Möbel besorgt und das Küchengestell steht bereits. Alles mal wieder super entspannt durch Flo's super Freunde aus dem Handwerk. Ganz ehrlich, der Typ kennt einfach für jedes Problem jemanden - was will man mehr! 
Auch die Wasserpumpe für unser Frisch- und Abwassersystem ist schon montiert.

Heute haben wir dann nochmal so richtig bei unserer nächsten Bestellung reingehauen:
Gasherdplatte. Dachterrassenhalterung. Dachleiter. Kühlbox. Spühlschüssel. Duschschlauch. Dichtungen. Halterungen. Scharniere. 

Es wird einfach mega geil!!! / 20.03.2022 / Unbezahlt Werbung

Bob ist jetzt ein richtig heißer Feger ;-)

Es gibt viel neues zu berichten und zu zeigen. Auch wenn unter Anbetracht der aktuellen Weltsituation alles paradox und surreal erscheint, versuchen wir irgendwie mit Hoffnung und gutem Glauben in die nächste Zeit zu blicken. Ja, es klingt schon komisch zu diesem Moment … Wir denken und gedenken alle, die in und um die Ukraine mitleiden müssen und hoffen, dass alle Zuflucht finden können. 
Wir wissen nicht was kommt. Vielleicht ist das auch gut so. 

Bob strahlt mittlerweile immer mehr wohnlicher und wir sind irgendwie froh, immer unabhängiger zu werden von unserer gekündigten Wohnung und Standort. Ich muss schon sagen, wir waren ganz schön fleißig die letzten Tage. Schon vor zwei Wochen hatte Flo alles gegeben und innerhalb von zwei Tagen unseren Bob von oben bis unten abgeschliffen und neu lackiert. (Einmal kurz Applause für Flo bitte!). Wer sich fragt, wieso ich nicht dabei war … Nun, dass Ganze ist bei einem Bekannten von Flo außerhalb von Potsdam in einer größeren Werkshalle passiert. Naja, und bei gefühlten Minusgraden (auf jeden Fall für mich ;-)) bin ich leider keine helfende Begleitung. Vor allem nicht noch über Nacht. So war auch das Werkeln für dieses Wochenende unter dem aktuellen Wetter gar nicht mal so einfach. Aber wir hatten den Masterparkplatz schlecht hin direkt vor unserer Haustür, so dass wir quasi mit Kaffee, Tee, Wärmflasche und jeglichen Utensilien ausgestattet waren. So muss es sich wohl anfühlen, wenn man in einer Halle, oder Haus- und Heimnähe draußen arbeiten kann. 

Flo hat wie immer alles im Blick und es wurde noch kurz der Strom mit der Kabeltrommel über den Balkon gelegt und let’s go! 

Holzverkleidung fertig anpassen, sägen, bohren, messen. Danach sind wir kurz an dem Lattenrosteinbau verzweifelt, aber zu später Abendstunde hat es doch noch funktioniert und heyyyyy … wir haben jetzt ein richtiges Bett! Aber nicht nur das:

 Samstag ging es dann direkt früh weiter. Der übliche Bauhausbesuch, damit auch nichts fehlt und weiter geht’s. Eigentlich war unser Plan viel Holz zu ergattern an der polnischen Grenze, aber das hat einfach mal so gar nicht funktioniert und wir waren komplett auf dem falschen Weg. Also ging es weiter … 
Nach ein paar verlorenen Nerven aufgrund von unserer Seitenteilbefestigung, die mit viel zu festem Klebeband von uns befestigt wurde, haben wir uns zum Abend noch die Solarpanels gegönnt und Flo hat beide auf dem Dach angebracht. 
Ich muss schon sagen, dass sieht ganz schön edel aus. Aber auch das war es noch nicht!

 Gestern ging es dann nochmal an die Farben :-). 8 Stunden haben wir vom Feinsten gerollt und lackiert. Ganz unter dem Motto: Do it yourself! Es war nicht einfach, aber es sieht richtig geil aus! 
Unser Bob ist jetzt ein ganz Hübscher und in unserem Neuköllner Kiez sind wir mittlerweile mehr als bekannt. 
Natürlich ist das auch unserer neuen Instagram Werbung geschuldet, die wir auf die Lackierabklebung in die Fenster gehangen haben (Ironie :D).

What‘s next? 
1.     Stromanschluss beenden
2.     Neue Überzüge befestigen
3.     Holz besorgen für den Möbelbau
4.     Achso, Bob hat leider ein rostiges Loch auf der rechten Seite und wir müssen ihn zeitnah verarzten und zu schweißen lassen. 
 

Die Zeit läuft! Und viel Kraft an alle und überall auf der Welt! / 27.02.2022

Aktuelle Lage: Es tut sich was

Leute, Leute, Leute! Nach ein paar Wochen Ruhe und Corona-Krankheits-Stopp, geht es weiter ins Sachen Bobverschönerung (einfach gesagt auch Vanumbau ;-)). Und ich muss sagen, gerade tut sich ganz schön viel. Flo hat in den letzten Tagen intensiv an dem Thema Holzinnenverkleidung gebastelt. Vorher wurde noch die Dampfbremse angebracht, damit einer kompletten Dämmung und Luftzirkulation nichts im Wege steht. Die letzten Tage hieß es dann vermehrt Sägen, Sägen, Sägen, Messen und Schrauben. Unsere Seitenwände sehen jetzt ganz schön edel aus, da kommt direkt ein Wohlfühleffekt auf. 
Und noch etwas ist passiert: Gestern können wir mit Hilfe eines Freundes die ersten Schritte bei unserer Elektroverkabelung und Anschluss angehen. Bob's Seitentür musste auch noch kurz dran glauben und eine kleine Reinigung erhalten. Plus ein weiteres Upgrade, aber dazu gibt es wann anders mehr.  Okay, ich muss dazu sagen, ich sage immer "wir", aber schlussendlich meine ich damit, dass Flo 80% der Arbeit macht und ich 20% assistierte und verzweifle (das mit der Handwerkskarriere kann ich definitiv vergessen!). Aber woher soll Frau auch wissen, was ein Schaltkreis ist und wo hat man eigentlich gelernt Holz richtig abzuraspeln? Außerdem ist es verdammt nochmal kalt und nass im Februar ...
Ja ja, es bleibt nach wie vor spannend und angespannt, denn wenn es eins ist, was ich richtig gut kann, dann Planen und Struktur einhalten und Druck verbreiten sich an den Plan zu halten :-)))). Die nächsten Tage geht es weiter:
- Dachfenster einbauen
- Holzverkleidung fertig einbauen
- Fehlende Elektroartikel bestellen
- Lackierung starten (Can't wait to pimp our Bob)
Es wird zudem noch ein paar weitere spannende Updates geben, was unsere Planung betrifft. Stay tuned! Happy Sunday to all of you   / 06.02.2022

Here we go again

Ein paar Wochen sind schon wieder vergangen und wir sind angekommen im neuen Jahr. Happy 2022. This is gonna be our year. Our story. Und ja, wir haben so richtig Bock. 
Bob ist mittlerweile ein paar mehr Kilometer mit uns durch die Weihnachtstage gestrichen und wir drei freunden uns immer mehr an. Na gut, man muss dazu sagen, Flo erfreut sich ein wenig mehr am Fahren als ich. Well ... Übung macht wie immer den Meister, I know. Zum Glück gab es zu Weihnachten ein Fahrsicherheitstraining für Kleintransporter vom ADAC :-)))).
So, nun aber wieder zu unserem großen Liebling und Fortschritt:
Bob erfreut sich mittlerweile an einem gedämmten Fußboden und Seitenwänden mit edler Steinwolle. Wir wollten den Guten auch nicht weiter durch die Wintertage frieren lassen. Wohltuend und fürsorglich, wie es sich eben gehört. 
Als nächstes steht jetzt für uns, oder sagen wir mal Flo, die Elektronikausstattung an. Kabel, Kabel, Kabel. Das wird noch mal ein etwas heikler und anstrengender Prozess.
Übrigens haben wir uns auch schon entschieden in welcher Lackierung Bob später umherfahren darf. Aber dazu gibt es wann anders mehr Infos ... /10.01.2022

The beginning

Es ist passiert. Und das irgendwie ganz schön schnell ... einen Van in Berlin angeschaut und direkt verliebt. Unser Bob nennt sich in Fachkreisen Fiat Ducato und ist gar nicht mal so klein :-) 
Aber wie kam es eigentlich dazu? 
Reisen war für mich immer schon ein großes Thema und kürzere bzw. längere Ziele in meinem Leben. Egal ob mehrere Monate in Australien, Sommertraum Wochen in Asien, oder Kurzurlaube in Europa - für mich (und viele andere ;-)) Ist die Vollkommenheit und Bereicherung, die man beim Reisen erlebt ein Lebensziel. 
Das Thema eigener Van stand eigentlich nie so 100% klar definiert in unserer Beziehung. Flo ist Natur- und Outdoorfreund und ich wusste, dass er irgendwie einfach mal länger raus wollte. Weg von allem, was gewohnt ist und was mit normalem Alltag zutun hat.  
Nun, dann zog sich Corona länger als gewünscht und dieses ganze Reisethema ist gezwungenermaßen an der Umsetzung gescheitert. 

Im Juni 2021 bin ich dann tatsächlich recht spontan für 2 1/2 Monate nach Frankreich und Spanien geflohen, um als Yogalehrer in verschiedenen Surfcamps unterzukommen und meine Wellenreiter-Skills zu vertiefen. 
Das Meer. Der Ocean. Es war schon immer das, was mich vollkommen Ganz und im Reinen fühlen lassen hat. Diese Magie. Dieses Rauschen. Das ist der vollkommene Moment. 
Verbunden mit Flo's Besuch und 24/7 Campinglife war für uns beide danach klar: Es wird ein Van. Also haben wir uns einen Plan gemacht. 
(Oder eher ich, Flo ist eher so der Macher ;-))) 

Und nach einigen Wochen Onlinevergleich und Überlegungen war Bob unsere 1. 
Was folgte waren Chaos aus Versicherung, Kfz-Steuer und Anmeldegebühren. Aber Bob gehört jetzt zu uns, also heißt das ab jetzt Zusammenhalt. 
Ab dann hatte Flo den Plan und ich habe jegliche Struktur abgegeben:
1. Wandböden entfern
2. Böden entfern und rostfrei machen
3. Fenster einbauen
4. Dämmung einbauen
uvm in Planung ... 
+ kaufen kaufen kaufen
Solar, Elektronik, Holz, Kleber, Werkzeug ...
Was soll ich sagen ... ich habe keine Ahnung wie wir hier weiter vorgehen und wie was passiert und Flo zu 10000% dankbar, wie er jeden Tag Tutorials studiert und weiß, wie wir was weiter umsetzen müssen.

Ich bin so gespannt! Es ist noch unendlich viel zutun und eins sage ich jetzt schon, es gab schon genug Auseinandersetzungen zwischen uns zu diesem Thema. Aber unser Ziel ist klar: Nächsten Sommer geht es los. We can't wait! / 16.12.2021

Life is now. Make it happen.